Zeitreise – Fotos vom Gschnas

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Einladung zum Gschnas am 21.1.2017

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Weltweite Verbundenheit – Die WiWö bekommen Besuch

Im November erreichte unsere Pfadfindergruppe 17/47 ein sehr besonderes E-Mail. Es war eine Anfrage aus einem weit entfernten Land mit der Bitte eines WiWö-Leiters, einen Heimabend bei uns besuchen zu dürfen. Nein – es war nicht Balu oder ein anderer Dschungelbewohner – es war Fernando, ein Leiter aus Brasilien.

Fernando ist in seiner Pfadfindergruppe Grupo Escoteiro Rouxinol da Serra im Süden Brasiliens als Wö-Leiter (in Brasilien gibt es keine Wichtel, auch die Mädchen werden Wölflinge genannt) und Gruppenfotograf tätig. Seine Kinder kennen ihn vor allem unter dem Namen Graubruder. Fernando spricht Englisch und ein wenig Deutsch, was die Kommunikation zwischen uns erleichterte. Nach einer Vorstellrunde, lustigen Spielen und lehrreichem Heimabendprogramm zeigten wir Fernando das  ihm noch unbekannte Wotanschu. Er zeigte uns dafür ein in seiner Gruppe sehr beliebtes Singspiel über eine Rose (ähnlich dem Pinguin, der in unserer Gruppe öfters gesungen wird). Ein gemeinsames „BiPis Spirit“ – wir in Englisch und Fernando in Brasilianisch, durfte natürlich nicht fehlen. Nach dem Abschlusskreis, und einer sehr herzlichen Verabschiedung von Fernando  wurden natürlich noch Halstücher ausgetauscht.

Wieder zu Hause in Brasilien schrieb uns Fernando, wie sehr es ihm bei uns in der Heimstunde gefallen hat und auch, dass seine Wölflinge ganz begeistert von seinen Geschichten aus dem so weit entfernten Wien und den Wichteln und Wölflingen der Pfadfindergruppe 17/47 waren.

Aber auch bei unseren Kindern hat Fernando einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sein Gruppenhalstuch und auch ein Wimpel der Gruppe Escoteiro Rouxinol da Serra hängen seit diesem Besuch bei uns im Spielraum und erinnern uns jedes Mal an diesen besonderen Heimabend.

Wir freuen uns, wenn wir auch in Zukunft Pfadfinder aus anderen Ländern in unserem Heimabend begrüßen dürfen und wir werden sicherlich mit Fernando, dem sympathischen Wö-Leiter aus Brasilien, in Kontakt bleiben.

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Herbstlager Fotos

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Unsere Heimabendzeiten für 2016/2017

WiWö: Dienstag: 17:00 – 18:30

GuSp: Mittwoch: 18:15 – 20:00

CaEx: Dienstag: 19:00 – 20:30

RaRo: Mittwoch: ab 20:15

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Sommerlager – Top Secret

JA, wir haben die Welt gerettet!

Eigentlich hätte es ein gemütliches SoLa im Burgenland werden sollen, doch als uns die Nachricht von der bevorstehenden Weltherrschaftsübernahme durch zwei Super-Schurken und den „Satelliten des Bösen“ erreichte, mussten wir unser Programm spontan auf Weltrettungskurs bringen.

Nur drei Tage hatten die WiWö und GuSp Zeit, sich in einer exklusiven Agentenausbildung die wichtigsten Fähigkeiten und Fertigkeiten für diesen Zweck anzueignen. In Q’s Labor wurde fieberhaft an den leistungsstärksten Walki-Talkis und den funktionstüchtigsten 3D-Brillen zur Durchleuchtung der dicksten Stahlmauern getüftelt. Und spätestens seit James Bond wissen wir, erst das richtige Outfit macht den/die Agent*in und eine gutsitzende Krawatte darf dabei natürlich nicht fehlen. Um den Ernstfall zu proben machten wir uns auf die Jagd nach Dr. Socke –  ein voller Erfolg.

Zwischen all dem Ernst ging es aber auch recht ausgelassen zu – als Dank für ihre Mithilfe wurden alle Azubi-Agent*innen ins Casino Royal zu Roulette, Poker und feinen Cocktails mit den klingenden Namen „Ein Quantum Kirsch“ oder „Im Angesicht des Apfels“ geladen.

Am letzten Tag des Ultimatums forderten die Super-Schurken unsere WiWös und GuSp offen in einer Hinweis-Jagd heraus. Durch hervorragendes Teamwork konnten die wirklich kniffligen Rätsel schließlich gerade noch rechtzeitig gelöst und die Welt gerettet werden.

Am Abend durften wir unseren Erfolg am Lagerfeuer mit Marshmallows und Liedern ordentlich feiern.

Jetzt haben wir uns alle noch eine schöne letzte Ferienwoche zum Entspannen verdient! Bis bald, wir freuen uns schon auf die erste Heimstunde.

 

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RaRo Sola immer up to date!

Die RaRo berichten von ihrem Segel- und Wanderlager aus Holland.

Sonntag, 17.7.2016

Ein herzliches Servus und Guten Morgen!
5:30 ist definitiv zu früh, um sich zu treffen, aber wir sind Pfadfinder! Wir halten das durch! Mit Boardfrühstück über den Wolken geht’s ab nach Amsterdam. Als Einstimmung auf die Segel-Woche schippern wir durch die Grachten der Hauptstadt. Der Reiseführer verrät uns leider nicht, dass das Restaurant nicht offen ist, also tut’s ein Burger auch. Nach 4 Stunden Zugfahrt und 5 Mal umsteigen schaffen wir es endlich nach Harlingen. Unser Boot … Schiff (!) endlich gefunden, lernen wir unseren Skipper Dolf kennen, der uns seine „Hoop op Welvaart“ vorstellt. Mit einer kleinen Gutenachtgeschichte gehts auch schon ins Bett.

 

Montag, 18.7.2016

Ein herzliches Servus und Ahoi!
Nach einem reichlichen Frühstück können wir endlich ablegen und es geht los! Zuerst werden uns Fachbegriffe und Knoten beigebracht. Jetzt wissen wir, was ein Schwert auf einem Segelschiff zu suchen hat. Dieses Wissen wenden wir zugleich beim Wendemanöver an. Nach dem Mittagessen passieren wir Sandbänke mit besonders niedlichen Robben, bevor wir in Terschelling anlegen und sofort das Städtchen und seinen Sandstrand erkunden. Bei Chili con&sin Carne genießen wir den magnifizenten Sonnuntergang vom Deck aus.

 

Dienstag 19.7.2016

Ein herzliches Servus und Küss die Sandbank!
An diesem sonnigen aber windlosen Tag müssen wir mit Motorantrieb fahren. Dafür versperrt uns kein Segel den Blick, wenn wir am Steuer stehen. Andi und Alex navigieren uns sehr sicher – mit nur einer einzigen Austernkollision – durch die Weltmeere. Plötzlich werden wir zum Bug gebeten, um das Gewicht zu verlagern und eventuell von der Sandbank, auf die wir aufgelaufen sind, herunterzukommen. Tja … hat wohl nicht funktioniert. So lange noch Wasser da ist, gehen wir schwimmen. Als die Ebbe uns einholt, machen wir eine Wattwanderung. Im Gegensatz zu den Krebsen und Quallen genießen wir die Sonnenstrahlen. Während wir auf die Flut zum weiterschippern warten, vertreiben wir uns die Zeit mit UNO, Kreuzworträtsel und Lesen. Nach dem Abendessen geht es endlich weiter und die Stimmung bleibt heiter. Im Anschluss an eine englische Runde Werwolf (Dolf und seine Familie haben natürlich auch mitgespielt) hoffen wir auf eine ruhige Nacht unter dem Sternenzelt!

 

Mittwoch, 20.7.2016

Ein herzliches Servus und tritt in die Pedale!
Anker lichten und Segel setzen! Der Wind trägt uns Wende für Wende immer weiter, während wir uns entspannen und Lieder singen. Kurz nach dem Mittagessen legen wir auf Ameland an. Wir erkunden den Ort Nus und erstehen Ansichtskarten. In der nicht mehr ganz so heißen Nachmittagssonne borgen wir uns Fahrräder aus und starten eine Inselerkundungstour zum Leuchtturm. Sarah ist noch nicht groß genug für ein Erwachsenen-Rad und Chiara und Angelika teilen sich ein Tandem-Rad. Das Abendessen ist ein (Gries-)Schmarren, danach gehen wir duschen und schlafen.

 

Donnerstag, 21.7.2016

Ein herzliches Servus und ATTACKEEEEEE!
Kaum haben wir abgelegt, kommt es zu einem völlig unerwarteten Überraschungsangriff durch kleine Piraten in orangenen Schwimmwesten. Zufälligerweise haben wir 3 Kübel mit Wasserbomben an Deck und können uns somit verteidigen und gewinnen sogar. Geschafft von der Schlacht spielen wir ein bisschen unter Deck. Gerade rechtzeitig zum Mittagessen legen wir im Hafen von Schiermonnikoog an und starten einen Ausflug in das kleine Städtchen. Durch Yoga entspannt, beginnen wir zu Grillen. Bei einem traumhaften Sonnenuntergang schmeckt der frische Fisch gleich noch besser. Um das Lagerfeeling perfekt zu machen lernen, wir am Lagerfeuer niederländische Seemannslieder von seinem Skipper und seiner Familie.

Freitag, 22.7.2016

Ein herzliches Servus und Land in Sicht!
Es dauert nicht lange, bis wir im Hafen von Lauwersoog anlegen, um unsere Vorräte aufzufüllen, Souvenirs zu kaufen und Fish & Chips zu probieren. Dann kommen alle an Deck, weil wir alle dabei sein wollen, wenn wir durch die Schleuse fahren. Dahinter liegt ein Süßwassersee mit kleinen Inseln, auf denen wir Wildpferde entdecken. Auf einer der unbewohnten Inseln legen wir an und erkunden diese natürlich sofort! Während ein paar das Lagerfeuer herrichten, bauen andere aus einer Plane ein Biwak an Deck. Nach gemütlichem Beisammensein und Singen werden einige von uns draußen übernachten.

Samstag, 23.07.2016

Ein herzliches Servus und schrubbt das Deck, ihr lausigen Landratten!
So lange wir uns noch in Süßwasser befinden, wird voller Elan das Salz von Deck geschrubbt! Durch die Schleuse geht es wieder zurück aufs Meer, wo wir sofort die Segel setzen. Flora zeigt uns, wie wir unsere eigenen kleinen, zum Lagerthema passenden „Fliegenden Holländer“fürs Bündel basteln können. Mit unserem neuen Halsschmuck setzten wir unsere schon drei Tage dauernde Runde „Phase 10“ fort und laufen wenig später auf einer Sandbank auf. Dort wird eine Muschel-Sammel-Expedition gestartet und ein ganzer Korb voll zum Schiff getragen. Als die Flut uns wieder erreicht, fahren wir ein bisschen weiter und gehen im tieferen Wasser vor Anker. Nach dem Abendessen setzen wir uns in einer netten Runde zusammen, singen Lieder und geben Dolf und seiner Familie Gastgeschenke. Er findet uns „eigenartig“… *hust* einzigartig.

Sonntag, 24.07.2016

Ein herzliches Servus und ran an die Muscheln!
Gleich nach dem Frühstück machten wir uns daran Klarschiff zu machen. Nach dem Aufräumen vertrieben wir uns die Zeit wieder mit „phase 10″und Kreuzworträzeln. Zu Mittag werden die gestern gesammelten Muscheln zubereitet und auch gekostet.

Montag, 25.07.2016

Ein herzliches Servus und hallo Amsterdam!
Nach dem Frühstück trennen sich unsere Wege: Manche von uns machen eine Free Tour, die anderen schauen sich den Stoffmarkt, den Blumenmarkt und den größten Markt Amsterdams an. Zu Mittag treffen wir uns alle im Park wieder und picknicken gemeinsam bevor wir erneut auseinandergehen. Die RaRo bewundern Van Goghs Werke, die anderen spazieren durch Amsterdam. Den Abend verbringen wir wieder vereint mit einer „Pubtour“, bei der wir wegen der guten Atmosphäre bereits im zweiten Pub hängen bleiben…

Dienstag, 26.07.2016

Ein herzliches Servus und baba!
An diesem letzten Tag bummeln wir in kleinen Grüppchen durch die Stadt und lassen das Flair auf uns wirken. Sogar ein Treffen mir einer einheimischen Freundin von der Evelin lässt sich arrangieren. An der Gracht sitzend und Ala essend, werden wir von französischen Pfadfindern angesprochen. Mit Käse und Hagel in den Taschen hüpfen wir in den Flieger und freuen uns auf zu Hause.

 

Hier gibt’s das Video dazu…

 

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